D-ARCH Gastdozentin Mamen Domingo

CHOCOLATE CENTER IN ZURICH

CHOCOLATE CENTER IN ZURICH

 

Wer will uns alle gleich sehen? Fragen sich die Städte untereinander.

 

Das architektonische Umfeld, welches wir dieses Semester erforschen werden, basiert in einer Architektur, welche vom Alltäglichen ausgeht.

Simple Tätigkeiten, wie essen und trinken können einen kreativen Vulkan auslösen, der imstande ist, eine Gesellschaft zu verändern.

Könnt Ihr Euch die Schweiz ohne Schokolade vorstellen?

Es wäre sicher nicht die Schweiz, die wir kennen.

Angesichts einer Welt, in der der Begriff Globalisation das Zentrum der Kritik ist, muss sich die Stadt als solches und jede Stadt im Einzelnen besinnen.

Die Stadt muss sich kontinuierlich wieder neu erfinden, um ihre Vitalität beizubehalten und unser Arbeitsbereich wird die Architektur in diesem Sinne sein.

In unserem Versuch geht es darum eine Architektur zu entwerfen, welche das Chaos, das einer Planung der Stadt vorangeht, als jene Verwirrung und jenes absolute Durcheinander versteht und dort die Kraft findet, die es ermöglicht imaginäre Räume, in denen das Zeitgemässe ihren Ausdruck finden kann, zu erschaffen.

Wir wollen uns niemals in unseren Städten langweilen.

 

VORGESCHLAGENE AKTIVITÄTEN

 

In der Semesterarbeit geht es darum ein Gebäude für das Internationale Zentrum der Schokolade in Zürich zu entwerfen. Die Parzelle befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Hauptbahnhof.

Das Zentrum wird in vier Bereiche mit verschiedenen Aktivitäten aufgeteilt:

Eine repräsentative Zone (Politik), eine kulturelle Zone (Sozial), ein Universitäts- Forschungszentrum (Erziehung) und ein Marketing- und Kommunikationsdepartement (Wirtschaft).

 

Unsere Absicht ist es den Studenten den räumlichen Reichtum entdecken zu lassen, welche das Arbeiten in Räumen mit verschieden zueinander stehenden Dimensionen verschaffen kann.

Wir werden über die Tatsache nachdenken, dass ein Gebäude, wo es steht eine Gesellschaft identifiziert und ihre Besonderheit manifestiert.

Denken und Architektur erschaffen, die fähig ist, sich im eigenen Umfeld im Formalen, wie im Urbanen und auch in Aspekten des Alltäglichen und Menschlichen zu implizieren vermag.

Die Originalität findet man in der unterschiedlichen Beschaffenheit des CACAOS in seinen verschiedenen Stadien:

Pulver, flüssig, solid, fähig die Masse der Form zu behalten, wohlriechend, strukturiert, exquisit, raffiniert, alltäglich, gran crû, gefroren,...

Nebst der Arbeit mit diesem Projekt, werden wir uns mit zwei kurzen Design-Übungen amüsieren:

Wir werden eine neue Schokoladentafel für die Schweiz und eine Tasse für die Feier des Internationalen Jahres der Schokolade, welche unser Gebäude eröffnen wird,

 

START: 4. April 2006, 10.00h HIQ C1

 

Typ: O / Oi

Sprachen: Englisch und Deutsch

 

Download: PDF


27.02.06 webmaster@arch

 

 
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